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Formen von GEP-Tumoren
Das Gastrinom
(Zollinger-Ellison-Syndrom)
Das Gastrinom oder Zollinger-Ellison-Syndrom (benannt nach den zwei Ärzten, die diese
Krankheit als erste aus klinischer Sicht beschrieben haben) ist der nächsthäufigste
unter den GEP-Tumoren.
Viele Gastrinome haben zum Zeitpunkt ihrer Entdeckung bereits Tochterabsiedlungen
(Metastasen) gebildet.
- Lokalisation
- Die Verteilung Gastrin-produzierender Tumoren (Gastrinome) ist unterschiedlich. Die
meisten (über 40%) entstehen in der Bauchspeicheldrüse, 15% im Zwölffingerdarm und etwa
10% in anderen Organen. Der Nachweis des Tumors ist nicht immer möglich. Bei 30% der
Patienten mit den für ein Gastrinom typischen Beschwerden gelingt er mit den üblichen
Verfahren nicht.
- Symptome
- Gastrinome produzieren an erster Stelle Gastrin, ein Hormon, das die
Magensäureausschüttung anregt. Das Ergebnis der Überproduktion von Gastrin ist eine
Übersäuerung des Magens. Folge daraus sind die Bildung von Zwölffingerdarmgeschwüren
und Durchfällen - die Symptome eben, die typisch für das Zollinger-Ellison-Syndrom sind.
Andere Hormone, die ebenfalls in Gastrinomzellen nachgewiesen wurden, scheinen keine
wesentlich ausgeprägten Symptome und Beschwerden zu bedingen.
Mit freundlicher Genehmigung entnommen aus der
Patientenbroschüre GEP-Tumoren
der Novartis Pharma GmbH |