NeuroEndokrine Tumoren Selbsthilfegruppe e.V.

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Formen von GEP-Tumoren

Das Insulinom

Lokalisation
Neben dem Gastrinom ist das Insulinom der häufigste hormon-produzierende Tumor der Bauchspeicheldrüse. Etwa 30% aller hormonell aktiven Tumoren der Bauchspeicheldrüse sind Insulinome. Diese Tumoren entstehen fast ausschließlich aus den Insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse und produzieren selbst unkontrolliert Insulin, das Hormon, das den Zuckerspiegel im Blut steuert. Insulinome sind etwa gleichmäßig zu je einem Drittel auf Kopf, Mittelteil und Schwanz der Bauchspeicheldrüse verteilt. Nur etwa 1% werden außerhalb der Bauchspeicheldrüse und in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft gefunden.
Symptome und Beschwerden
Die Überproduktion von Insulin senkt den Zuckerspiegel im Blut und verursacht anhaltende Unterzuckerung. Allerdings sind die bekannten Beschwerden von Unterzuckerung, wie Mattigkeit, Schwächegefühl, Zittern, Herzklopfen, Schwitzen, Hungergefühl, Gewichtszunahme und Nervosität bei Insulinom-Patienten oft wenig ausgeprägt. Im Vordergrund stehen hier Störungen des zentralen Nervensystems wie Kopfschmerzen, Verwirrung, Sehstörungen, Störungen der Bewegungskoordination und Lähmungen sowie ausgeprägte Persönlichkeitsstörungen. In einigen wenigen Fällen können sich diese Symptome bis zur Bewusstlosigkeit, Krampfanfällen und Koma entwickeln. All diese Störungen sind auf die Unterzuckerung des Gehirns zurückzuführen (und können auch bei Unterzuckerung aus anderen Gründen auftreten).

• Mit freundlicher Genehmigung entnommen aus der
Patientenbroschüre GEP-Tumoren der Novartis Pharma GmbH

Ronald Hoppe © Bundesorganisation Selbsthilfe NeuroEndokrine Tumoren e.V.
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