Doping: Seit der Antike verbreitete Möglichkeit zur Leistungssteigerung

Doping im Sport & Freizeit, welche Dopingmittel verwendet werden

Doping ist ein geläufiger Begriff, doch nur wenige wissen genau, was anabole Steroide sind, wie der Muskelaufbau mit SARMS möglich ist und was Ritalin bewirken kann. Die Dopingmittel sind so verschieden und haben doch alle eines gemeinsam:

Sie sind sämtlichst verboten und stehen auf den Verbotslisten von IOC, WADA und NADA gleichermaßen. Die Anti-Doping-Agenturen prüfen fortlaufend, ob neue Dopingmittel auf die Liste der verbotenen Substanzen aufgenommen werden müssen. Feststellbar ist, dass immer mehr eigentliche Arzneimittel wie Insulin oder Ritalin den Weg in die Bodybuildingstudios finden.

Was ist Doping?

 

Heute vermutet man, dass der Begriff „Doping“ vom südostafrikanischen Wort „dop“ abstammen könnte. Einst nannten die Ureinwohner Afrikas ein alkoholisches Getränk so, welches als Stimulans eingesetzt wurde und bei religiösen Zeremonien Anwendung fand. Andere wiederum gehen davon aus, dass „dop“ von den Zulus kommen könnte, die bei Laufwettbewerben ein Getränk aus Weintraubenschalen und Cola zu sich nahmen.

Wieder andere vermuten den Ursprung des Begriffs „Doping“ in Südafrika, wo die niederländischen Einwanderer regelmäßig ein Glas Wein tranken, das auch heute noch als „Dop“ bezeichnet wird.

Die Ausdehnung der begrifflichen Bedeutung auf Substanzen, die als anregend galten, führte zur Verwendung der Bezeichnung „Doping“ im Sport. Erstmals wurde im Jahr 1889 eine Mischung aus Narkotika und Opioiden derart bezeichnet. Diese Mischung wurde damals in Pferderennen verwendet und sollte die behandelten Tiere absichtlich verlieren lassen.

Doping galt damals nur als Verstoß gegen das Fair Play sowie gegen moralische und ethische Grundsätze. In der ersten Definition von 1963, als man noch längst nichts

Genaues über das Doping mit DMHA, Clomifen und Synthol wusste, formulierte der Europäische Rat für außerschulische Ausbildung eine erste Definition der Dopingmittel.

Darin hieß es, dass es sich um körperfremde Substanzen handele, die an gesunde Personen mit dem Ziel, eine künstliche und unfaire Steigerung der Leistungsfähigkeit im Wettkampf zu erreichen, verabreicht würde. Sanktionen gab es aufgrund einer derart ungenauen Definition freilich nicht.

Heutige Definitionen sind weitaus genauer, zumal die zahlreichen Möglichkeiten des Dopings hinreichend bekannt sind. Die Anti-Doping-Agenturen einigten sich auf folgende Bestimmungen, die für das Vorliegen eines Dopingfalles vorhanden sein müssen:

  • Es sind verbotene Substanzen im Körper des Sportlers zu finden.

  • Eine Anwendung von verbotenen Substanzen wurde vorgenommen oder zumindest versucht.

  • Der Sportler weigert sich, eine Probe abzugeben oder verstößt gegen Meldepflichten.

  • Ein Sportler versucht, auf das Dopingkontrollverfahren Einfluss zu nehmen.

  • Der Sportler besitzt eine verbotene Substanz.

  • Er bringt verbotene Substanzen oder Methoden in Verkehr.

  • Der Sportler leistet Beihilfe bei der Anwendung von verbotenen Substanzen.

  • Es liegt ein verbotener Umgang mit einer Betreuungsperson, die als gesperrt gilt, vor.

Arten des Dopings

Grundsätzlich sind sechs Kategorien bekannt, in die die Dopingmittel eingruppiert werden können:

  1. Stimulanzien

    Stimulanzien wirken auf das zentrale Nervensystem, die Mittel werden kurz vor oder während des Wettkampfes eingenommen. Mögliche Mittel sind Ephedrin, Koffein, Kokain oder Amphetamine. Sie sollen die Müdigkeit vertreiben und sorgen für eine gesteigerte Motorik.

    Die Ausdauer wird erhöht, die gesamte Leistungsfähigkeit gesteigert. Die Gefahr, damit erwischt zu werden ist jedoch groß. Typische Nebenwirkungen sind Erschöpfungszustände, Probleme mit dem Herz-Kreislauf-System oder Übelkeit.

  2. Narkotika

    Narkotika sollen den Muskelschmerz unterdrücken, der bei einem sehr intensiven Training auftreten kann. Athleten spüren durch das Doping keinen Muskelkater, sie können die volle Leistung zeigen.

    Auch Narkotika wie Codein lassen sich leicht feststellen, übliche Nebenwirkungen können Stimmungsschwankungen und Veränderungen in der Wahrnehmung, auch Koordinations- und Motorikstörungen sein.

  3. Anabole Steroide

    Anabole Steroide sollen die Muskulatur unterstützen bzw. beim Aufbau derselben helfen. Muskelmasse wird schneller aufgebaut als durch ein einfaches Training, die Kraftausdauer wird deutlich erhöht. Eine euphorisierende Wirkung tritt ein, wenn mit Xenoandrogenen (die angeblich leichter verträglich sein sollen), DHEA oder anderen Hormonen, die den Testosteronhaushalt beeinflussen, gedopt wird.

    Die Gefahr der Nebenwirkungen ist groß, wobei Leberschäden, Herzinfarkte und eine mögliche Hodenschrumpfung besonders häufig vorkommen. Gegen Letztere werden andere Mittel eingenommen, dazu gehört zum Beispiel Tamoxifen.

  4. Betablocker

    Betablocker werden vor allem in Sportarten eingesetzt, in denen es darum geht, die Hand ruhig zu halten. Sie wirken eigentlich hemmend auf die Leistung, sind aber gerade dadurch für Golfspieler, Schützen oder Schachspieler interessant.

    Eine Probe auf diese Dopingmittel wird nur in ausgewählten Sportarten genommen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Mittel nachweisen lassen, ist wiederum sehr groß, übliche Nebenwirkungen sind eine verminderte Herzfrequenz und eine geringere körperliche Leistungsfähigkeit.

  5. Diuretika

    Diuretika werden vor allem in Sportarten eingesetzt, in denen es um die Reduzierung des Gewichts geht (v. a. im Boxen). Durch eine erhöhte Wasserausscheidung soll das Körpergewicht niedriger werden. Gleichzeitig werden Diuretika dafür verwendet, eine Probe „zu verwässern“, damit andere Dopingmittel nicht nachweisbar sind.

    Werden diese Mittel rechtzeitig abgesetzt, sind sie nur schwer nachzuweisen. Typische Nebenwirkungen sind Kreislaufstörungen, Störungen im Magen-Darm-Trakt und Muskelkrämpfe.

  6. Peptidhormone (Glykoproteinhormone)

    Peptide sind schwerer nachzuweisen als anabole Steroide. Sie sollen ebenso dazu beitragen, die Muskulatur schneller aufzubauen. Mittel wie Erythropoietin (EPO) sowie Wachstumshormone wie HCG, IGF-1 oder GHB werden eigentlich vom Menschen selbst gebildet. Das Doping mit Peptidhormonen findet über das Blutdoping statt – der Athlet bekommt das Hormon durch den Austausch von Eigenblut verabreicht.

    Erreicht werden sollen vor allem mehr Ausdauer und eine höhere Geschwindigkeit, daher findet sich dieses Doping im Sport vor allem in der Leichtathletik.

Andere Einteilungen sehen weitere Kategorien vor, sodass beispielsweise Beta-2-Agonisten (eigentlich zur Behandlung von Asthma), Hormon- und Stoffwechselmodulatoren (Aromathasehemmer, Antiöstrogene) sowie Cannabinoide und Glucocorticoide als weitere Oberbegriffe geführt werden.

Auch das Gendoping bzw. das Zelldoping wird separat geführt. Hierbei handelt es sich um ein Doping, bei dem Erbinformationen gezielt verändert werden, um eine Leistungssteigerung des Sportlers zu erreichen.

Grundsätzliche Unterscheidungsformen liegen überdies im Körperdoping und im Hirndoping vor. Gerade Letzteres wird bereits durch die Werbung beeinflusst, auch wenn dort nur vom Doping mit Traubenzucker die Rede ist. Doch Glukose beeinflusst den Stoffwechsel ebenfalls aktiv und soll zu mehr Leistung anregen.

Das sogenannte Neuro-Enhancement findet über Nootropics statt und soll zum Beispiel Manager oder Menschen, die unter Prüfungsstress stehen, zu mehr geistiger Leistungsfähigkeit verhelfen. Mögliche Nebenwirkungen werden dabei oft bewusst verschleiert, was vor allem für nicht legale Substanzen gilt.

Wer bestimmt, was Doping ist?

Die Anti-Doping-Agenturen befassen sich damit, aktuelle Verbotslisten aufzustellen, wobei die erste dieser Aufzählungen mit verbotenen Substanzen durch das IOC veröffentlicht wurde. Vereinfacht gesagt: Alles, was auf der Liste steht, ist verboten, alles andere bleibt erlaubt.

Diese Listen sollten eine gewisse Rechtssicherheit gewähren, boten jedoch immer wieder Angriffspunkte und stellten sich eher als Auslegungssache dar. Sie wurden daher kontinuierlich weiterentwickelt. Nach den anfänglichen Definitionen wurden die folgenden Dopingmittel aufgenommen:

  • 1974: Aufnahme der synthetischen Anabolika

  • 1984: Testosteron und Koffein kamen hinzu

  • 1988: Ergänzung um Diuretika, Beta-Blocker und Blutdoping

  • 1989: Peptidhormone werden aufgenommen

  • 1993: Aufnahme der Beta-2-Agonisten

Ab 1994 wurden die Bemühungen verstärkt, eine Verbotsliste für alle zu schaffen, damit die Fachverbände auf eine Liste zugreifen konnten. Die Liste des IOC galt für die Olympischen Spiele seither bindend. Seit 2004 hat die WADA die Stelle des IOC eingenommen und aktualisiert jährlich die Verbotslisten.

Wirkungsweise von Dopingmitteln

An dieser Stelle lässt sich keine verallgemeinernde Aussage zur Wirkung der Dopingmittel treffen, da sich die einzelnen Mittel stark unterscheiden. Generell geht es darum, den Muskelaufbau in kürzerer Zeit zu erreichen, für mehr Ausdauer zu sorgen und allgemein die Leistung zu steigern.

Myostatin Blocker sollen einen ungehemmten Muskelaufbau zulassen, Corticosteroide und Cortisol Blocker sollen eine schnellere Regeneration und damit ein deutlich intensiveres Training ermöglichen. Prohormone wie DHEA stellen Hormonvorstufen dar, wissenschaftliche Aussagen zu ihrer Wirkung als Dopingmittel gibt es noch nicht. Klar ist aber, dass sie den Hormonspiegel beeinflussen und testosteronähnlich wirken sollen. Anwender berichten von positiven Effekten bei der Einnahme.

Generell lässt sich die Wirkung mit der obigen Beschreibung zusammenfassen: Doping im Sport und bei hoher geistiger Anforderung wirkt leistungssteigernd.

Ursachen des Dopings im Leistungs- und Breitensport

Die meisten Menschen wissen mit Begriffen wie DPN, Repoxygen oder Phenylethylamine nichts anzufangen. Sportler jedoch kennen diese und weitere Mittel, denn das Thema Doping zieht sich quer durch alle Sportarten. Leider auch quer durch alle Leistungsstufen, wobei anzumerken ist, dass Breitensportler oft noch deutlich gefährdeter sind. Der Grund: Bei einem Profisportler steht eine medizinische Beratung dahinter, der Sportler wird in der Regel von einem Trainer und einem Arzt professionell betreut.

Die meisten Breitensportler experimentieren mit den verschiedenen Dopingmitteln und versuchen, auf eigene Faust die beste Wirkung oder gar interessante Kombinationen von Wirkstoffen zu finden. Ein bisschen Muskelaufbau mit Designersteroiden hier, ein wenig mehr Bräune des Körpers mit Melanotan 2 da – fertig ist der Breitensportler, der seinem Idol äußerlich immer näherkommt.

Oder lieber ein wenig mit den Schilddrüsenhormonen T3/T4 experimentieren? Wie es gesundheitlich aussieht, steht auf einem zweiten Blatt. Doch wo liegen die Ursachen für das Doping?

Meist ist es kein einzelnes Motiv, das den Ausschlag für das Doping gibt. Vielmehr kommen hier mehrere Dinge zusammen. Experten sprechen daher auch von der „Treppe der Versuchung“. Schon der Nachwuchs bekommt durch den Trainer suggeriert, dass er „die Zähne zusammenbeißen“ solle, dass er nur etwas nehmen müsse, um leistungsfähiger zu sein. Aus dem anfänglichen Traubenzucker zu Beginn der Trainingsstunde werden dann bald Energydrinks und in Kürze weitere Mittel, die die Leistung zusehends steigern. Natürlich spielt auch das individuelle Bedürfnis des Sportlers, Bestleistungen zu zeigen, mit hinein.

Im Leistungssport zählt am Ende nur der Sieg, darauf ist die gesamte Karriere ausgelegt. Wer im Leistungskader verbleiben möchte, muss Bestleistungen zeigen und das unabhängig von individuellen Befindlichkeiten.

In Krisensituationen greifen manche Sportler zu Dopingmitteln und stellen schnell fest, wie leicht sich die eigene Leistungsgrenze nach hinten verschieben lässt und wie schnell Verletzungen doch ausheilen können. Warum nicht beim nächsten Mal gleich darauf zurückgreifen?

Auch im Breitensport können ähnliche Situationen auftreten, in denen es scheinbar auf legalem Wege nicht mehr weitergeht. Stockt das Muskelwachstum, können Anabolika wahre Wunder vollbringen. Hier sind vor allem die Personen gefährdet, die das eigene Selbstwertgefühl über ihre Gesundheit stellen.

Wichtiger Tipp von Psychologen: Es ist kontraproduktiv, Nachwuchssportlern klarzumachen, dass alle anderen dopen würden, das Kind es aber ohne derartige Hilfsmittel schaffen könne. Sobald eine Krisensituation auftritt (Krankheit, Leistungseinbruch etc.) ist die Gefahr groß, dass der kleine Sportler nachgibt und mit Hilfsmitteln nachhilft. Hier müssen andere Wege der Prävention gefunden werden.

Mögliche Gründe liegen des Weiteren in Systemzwängen: Wer vom Sport leben muss, ist eher geneigt, mit verbotenen Substanzen die gewünschte Leistung zu erreichen. Hängen Sponsorengelder an Wettkampfergebnissen oder werden nur die Besten in den Kader aufgenommen, ist es ebenfalls leichter, der eigenen Leistung mit Doping nachzuhelfen. In der Regel müssen jedoch viele Faktoren zusammenkommen, um einen Sportler, der bisher „sauber“ war, zum Doping im Sport zu bringen.

Zur Geschichte des Dopings

Schon immer wollten die Menschen ihre eigene Leistung verbessern. Antike Olympiasportler sollen angeblich bereits mit Pilzen und Kräutern der eigenen Leistung nachgeholfen haben. Dabei lässt sich anmerken, dass nahezu alle Kulturen mit Pflanzen experimentiert haben, die die Leistung gesteigert haben. Ein Beispiel: Indios in Südamerika kauten Kokablätter und konnten längere Strecken laufen, wobei dies eher alltägliche Gründe haben mochte als sportliche Ambitionen als Ursache.

Später wurde das Doping im Sport ganz gezielt eingesetzt: Morphin und Koffein kamen zur Anwendung. Im Jahr 1886 gab es dann einen ersten Todesfall: Arthur Lynton starb bei einem Radrennen, das von Bordeaux nach Paris führte. Grund war wahrscheinlich eine Überdosis Koffein.

In den Weltkriegen wurden dann Stimulanzien wie Kokain und Amphetamine genutzt, damit die Soldaten leistungsfähiger wurden und länger wach bleiben konnten. Außerdem sollte damit ihre Aggressivität gesteigert werden.

Im Jahr 1935 isolierte Ernst Laqueur aus Stierhoden Testosteron und schon bald wurden die so gewonnenen anabolen Steroide zur Steigerung des Muskelwachstums eingesetzt. Mitte der 1960er Jahre begann das sogenannte „anabole Zeitalter“, wobei Anabolika das große Problem haben, dass sie leicht nachweisbar sind.

Es mussten daher andere Mittel gefunden werden und so wurden Wachstumshormone oder Aromathasehemmer genutzt, um die gewünschte Leistung zu erreichen.

Risiken des Dopings

Jedes Medikament, und sei es noch so harmlos, kann Nebenwirkungen aufweisen. Dopingmittel zeigen sich als besonders gefährlich, wobei auch an dieser Stelle die Breitensportler sehr risikoreich leben. Sie nutzen nicht selten „Hinterhofanabolika“, die selbst zusammengemischt werden, um ihre gewünschte Leistung zu erreichen.

Damit setzen sie sich einem hohen Risiko aus, weil sie erstens keine besondere medizinische Betreuung erfahren und zweitens nicht wissen, welche Wirkungen die einzelnen Mittel in Kombination erzielen können.

Besondere Risiken bestehen beim Doping für das Herz-Kreislauf-System und für die Leber sowie für die Nieren, denn Letztere müssen die Giftstoffe aus dem Körper schwemmen. Bei Männern treten häufig Gynäkomastien auf, bei Frauen sind Virilisierungen möglich. Jugendliche wachsen nicht mehr weiter, Männer und Frauen können unfruchtbar werden. Das Risiko für einen Herzinfarkt ist bei der Einnahme von Dopingmitteln um ein Vielfaches höher. Außerdem kann die Psyche leiden:

Die Gedächtnisleistung nimmt ab, ebenso die Konzentrationsfähigkeit. Dafür werden Aggressivität und Gewaltbereitschaft gefördert, es kommt häufiger zu Gefühlsschwankungen und Depressionen.

Erwischt: Folgen des Dopings

Doping kann nicht nur rechtliche Folgen haben, sondern auch zahlreiche weitere. An dieser Stelle folgt daher eine Aufstellung der wichtigsten Folgen, mit denen beim Doping zu rechnen ist:

  • Rechtliche Konsequenzen

    Wird gegen die Anti-Doping-Bestimmungen verstoßen, kann der Sportler mit sofortiger Wirkung von jedem weiteren Wettkampf ausgeschlossen werden. Auch rückwirkend können Erfolge aberkannt werden. Bei Mannschaftswertungen kann dies das ganze Team betreffen!

    Es wird ein Verfahren eröffnet, deren Ergebnis Strafzahlungen und eine Sperre sein können. Meist beträgt diese Sperre erst einmal vier Jahre, sie kann aber auch bis zu einer lebenslange Sperre bei erneutem Verstoß ausgeweitet werden.

  • Sportliche Konsequenzen

    Das Training ist bis auf Weiteres beendet, oft dürfen Trainingsstätten gar nicht mehr benutzt werden. Der Anschluss an den sportlichen Status quo kann verloren gehen.

  • Gesundheitliche Konsequenzen

    Diese sind bereits unter dem Punkt „Risiken des Dopings“ aufgeführt.

  • Soziale Konsequenzen

    Meist werden künftige sportliche Erfolge angezweifelt, der Sportler, der einst Dopingmittel einnahm, steht oft unter Generalverdacht. Das negative Image bleibt bestehen, andere Sportler meiden den Dopingsünder bewusst.

  • Finanzielle Konsequenzen

    Förderungen und Preisgelder müssen zurückgezahlt werden, wenn ein Sportler des Dopings überführt wird. Auch Sponsorenverträge werden beendet, teilweise sind Strafzahlungen vorgesehen. Nicht nur, dass die Einnahmequellen versiegen, es kann sich auch ein Berg von Schulden durch Strafen anhäufen.